Mitgliederbrief

 

Frankfurt (Oder), den 19.06.2020

 

Liebes Mitglied,

seit unserer letzten Monatssitzung am 25. Februar in der Gedenkstätte sind schon einige Monate ins Land gegangen, ohne dass wir uns im Verein treffen und austauschen konnten. Die Hoffnung, dass die Corona- Epidemie schnell vorüber geht und wir nach der Sommerpause wieder zu einem geregelten Vereinsleben kommen, hat sich nicht erfüllt. Wenn auch jetzt immer weitere Lockerungen erfolgen, ist die Gefahr nicht gebannt. Die geforderten, und wie wir meinen für die meisten von uns als „Risikogruppe“ auch nötigen Abstandsregelungen, ermöglichen uns auch weiterhin keine Vereinsarbeit, besonders keine öffentlichen Vorträge. Die uns zur Verfügung stehenden Versammlungsräume im Stadtarchiv und in der Museums-Gedenkstätte sind für einen Betrieb mit Abstandsregelung zu klein. Die Gefahr dürfte erst dann gebannt sein, wenn ein Impfstoff gegen das Virus zur Verfügung steht. Neueste Meinungsäußerungen der Virologen lassen darauf hoffen, dass im Frühjahr 2021 ein solcher Impfstoff zur Verfügung stehen wird. Der Vorstand hat sich daher nach eingehender Diskussion darauf verständigt, die Vereinsarbeit für den Rest des Jahres weitestgehend ruhen zu lassen.
Einzig gemeinsame, nichtöffentliche Besuche der Ausstellungen im Museum werden möglich sein. Den Besuch der Ausstellung „Krieg und Frieden in Brandenburg. Frankfurt (Oder) 1945“ planen wir am 29. Sept. 2020, 19 Uhr (mit Maske und Abstandsregelung). Zu einem eventuellen Besuch der Weihnachtsausstellung im Museum Viadrina lässt sich wegen dem bevorstehenden Wechsel im Direktorat des Museums jetzt noch nichts Bestimmtes mitteilen. Wenn wir diesen traditionellen Museumsbesuch machen sollten, müssen wir leider auf das „gemütliche Beisammensein“ in „Uromas Küche“ verzichten.

Mit der Jahreshauptversammlung am 26. Januar 2021 nehmen wir unsere kontinuierliche Vereinsarbeit wieder auf. Diese Sitzung wird aber noch komplett als nichtöffentliche Sitzung durchgeführt. Vor der eigentlichen Mitgliederversammlung mit Jahres- und Kassenbericht und der Wahl gibt es zwei kleine Vorträge. Den geplanten größeren Vortrag des Denkmalpflegers Christian Matthes wollen wir auf die Februarsitzung verschieben, damit Herrn Matthes auch Frankfurter außerhalb unseres Vereins hören können. In der Januarsitzung würde ausschließlich vor Mitgliedern der Vorsitzende 1. über das Stammbuch des Akademikers B. Fünster 1620 sowie 2. über den Bau des Gebäudes der Oberpostdirektion in der Gr. Oderstraße sprechen. Der zweite Vortrag wird jetzt zwar geplant, kann aber auch später gehalten werden, sollte ein Vortragswunsch eines anderen Mitgliedes dem Vorstand gemeldet werden.
In der Februarsitzung 2021 wird Herr Matthes über Frankfurter Kelleranlagen sprechen sowie Vereinsmitglied Wolfgang Buwert über das „Flugmeldewesen in Frankfurt (Oder)“.
Ab März 2021 werden wir die Vorträge nachholen, die wir infolge von Corona in diesem Jahr nicht bieten konnten. Interessenten haben dann noch die Möglichkeit, einen Vortragswünsch für die Maisitzung anzumelden.

Zur Arbeit unserer Mitteilungsheft-Redaktion kann ich Ihnen mitteilen, dass das Heft 1/2020 fertig gestellt ist. Heft 2/2020 ist in Arbeit, es bedarf jedoch noch weiterer Manuskripte. Der Vorstand möchte deshalb diejenigen Mitglieder, die nach ihrem Vortrag noch nicht ihr Manuskript zur Veröffentlichung eingeliefert haben, bitten, dieses an Herrn Reiß zu senden. Es wäre schön, wenn wir im September, spätestens im Januar 2021 den Mitgliedern beide Hefte aushändigen könnten.

Im Namen des Vorstandes wünsche ich Ihnen – trotz Corona – eine schöne Zeit und bleiben Sie gesund.


Mit freundlichen Grüßen
Ihr



OA Ralf-Rüdiger Targiel
Vorsitzender des Historischen
Vereins zu Frankfurt (Oder) e. V.


 

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